Dez

10

2011

Bodenschutzmatten – damit der Boden auch nach Jahren noch gepflegt aussieht

Abgelegt in Büro

Den Bodenbelag im Büro schützen mit Bodenschutzmatten

Wer viel am Schreibtisch arbeitet, kennt das Problem vermutlich bereits: Die ständige Belastung an der gleichen Stelle und das Hin- und Herrollen mit dem Bürostuhl hinterlassen sichtbare Spuren auf dem Boden.

Ganz gleich, ob der Bodenbelag aus teurem Parkett, Kork, Laminat, Linoleum, Nadelfilz oder aus Teppichboden besteht: der tägliche Druck durch Chefsessel oder Drehstuhl prägt sich dem Untergrund in Form von Kratzern, Dellen oder Riefen ein.

Wenn man Pech hat, färben auch noch die Rollen ab und hinterlassen dunkle Streifen auf glattem Boden – das ist sowohl auf Fliesen und Steinboden möglich wie auch auf Laminat oder Holzparkett.

Wer also möchte, dass der Boden rund um den Schreibtisch und die Büromöbel auch nach mehreren Jahren gepflegt und ordentlich aussieht, der sollte sich einen Bodenschutz zulegen.

Welche Bodenschutzmatte ist richtig für meinen Bodenbelag?

Eine Bodenschutzmatte schützt den Boden

Bodenschutzmatten schützen den Bodenbelag vor Gebrauchsspuren

Je nachdem, ob der Boden eher hart ist oder eher weich, benötigt er eine andere Art von Bodenschutz. Für alle Matten gilt jedoch: sie sollten mit einer Antirutschbeschichtung versehen sein und auf dem Boden nicht gleiten, um Unfallgefahren zu vermeiden. Und sie sollten die Rollfähigkeit des Bürostuhls nicht beeinträchtigen. Dass die Bodenschutzmatten schadstoffarm und abriebfest sein sollten, versteht sich von selbst.

Am neutralsten und unauffälligsten sind die transparenten Schutzmatten, die z. B. aus Polypropylen, Vinyl oder Polycarbonat hergestellt werden. Es gibt sie nicht nur in rund oder im rechteckigen Format, sondern auch mit einer so genannten Lippe – einer Verlängerung, so dass man seine Füße unter dem Schreibtisch ebenfalls auf der Matte abstellen kann.

Da der Schreibtisch ja häufig in Fensternähe steht, sollte die Bodenschutzmatte auf jeden Fall gegen UV-Strahlung beständig sein. Die DIN-Norm DIN 68131 steht für stuhlrollenfeste Qualität. Je nach Qualität bekommt man zudem auch bis zu mehreren Jahren Garantie auf die Bruchsicherheit der Bodenschutzmatte.

Wer eine Fußbodenheizung im Büro hat, sollte zudem darauf achten, dass die Bodenschutzmatte hitzebeständig ist und für eine Fußbodenheizung als geeignet ausgewiesen.

Liegt die Bodenschutzmatte auf Teppich (besonders, wenn dieser aus Kunstfasern hergestellt ist), dann besteht die Gefahr, dass sie sich elektrostatisch auflädt – hier sollte man auf die Wahl einer antistatisch ausgerüsteten Bodenschutzmatte achten.

Bei Teppichuntergrund sollte die Unterseite der Bodenschutzmatte außerdem mit Noppen versehen sein, die sich sozusagen im Teppichflor festhaken können, um ein Verrutschen zu vermeiden.

Motivmatten – ein Hingucker auch auf beschädigten Stellen

Wenn man Farbe in ein eher nüchtern gehaltenes Büro oder einen Wartebereich bringen will oder wenn der Bodenbelag nicht mehr schön ist, aber eine Renovierung nicht ansteht, eignen sich statt der transparenten Bodenschutzmatten auch Motivmatten.

Es gibt Motivmatten, die andere Materialien nachahmen, z. B. in Riffelblech-Optik. Andere sind mit Fotomotiven oder Grafiken versehen. Oder sie sind einfach mit kunterbunten, einfachen grafischen Mustern versehen.

Motivmatten sind übrigens auch in Kinderzimmern beliebt und schützen den Bodenbelag bastelfreudiger Kinder (und die Nerven der Eltern) vor Klebstoff-Tropfen, Malfarben und Knetgummi.

Bodenschutzmatten – für Fitnessstudios wie für Heimtrainingsgeräte

Bodenschutzmatten sind übrigens nicht nur für den Bürobereich geeignet. Wer einen Fahrrad-Heimtrainer, ein Rudergerät, ein Laufband, einen Stepper oder ähnliches in seinen Wohnräumen aufstellt, tut gut daran, eine Unterlegmatte zu verwenden. Sie schützt vor Druckstellen durch die Geräte. Fitnessstudios verlängern mit Unterlegmatten für ihre Geräte ebenfalls die Lebensdauer des Bodenbelags.

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