Arbeitszeugnis! Der Chefcode an die Personalbüros

4. Dezember 2014

Arbeitszeugnis-Der Code der Chefs
Das Mysterium Arbeitszeugnis, der Moebelshop24 bringt Licht ins Dunkle
Laut Arbeitszeugnis waren Sie „tüchtig“? Das heißt wohl Note 4!
„Er verfügt über Fachwissen und ein gesundes Selbstvertrauen.“ „Sie/Er war tüchtig uns wusste sich gut zu verkaufen.“ „Sie hat alle Aufgaben in ihrem und im Firmeninteresse genutzt.“

Klingt doch alles recht gut, nicht wahr? Fachwissen, Selbstvertrauen, Tüchtigkeit, was will man mehr? Das sind doch alles recht gute Eigenschaften, oder? Da fühlt man sich doch gleich geschätzt von seinem Arbeitgeber.

Falsch gedacht!
Wer solche oder ähnliche Sätze in seinem Arbeitszeugnis stehen hat, der ist wohl nicht so gut mit dem Chef oder den Kollegen ausgekommen. Selbstvertrauen bedeutet nämlich zum Beispiel in Wirklichkeit „viel heiße Luft und nichts dahinter“. Weiß man sich gut zu verkaufen heißt das, dass es einem an Kooperationsbereitschaft mangelt und nutzt man Aufgaben im eigenen Interesse wird einem gar Diebstahl an Firmeneigentum vorgeworfen.

Geheimsprache Arbeitszeugnis
Bizarr sind sie, diese Codes im Arbeitszeugnis. Die Geheimsprache der Chefs ist nämlich genau das: eine Geheimsprache. Hinter jeder Formulierung liegt eine geheime Botschaft, die ausdrücken soll wie der Arbeitgeber wirklich über Sie denkt. Nach der gängigen Rechtsprechung dürfen in Arbeitszeugnissen nur sowohl wahrheitsgetreue als auch wohlwollende Formulierungen verwendet werden, man will ja schließlich den beruflichen Werdegang des Ex-Mitarbeiters nicht gefährden. Das heißt nun aber konkret, dass sich die Chefs so einiges einfallen lassen, um ihre Meinung über den Mitarbeiter kund zu tun. Da kann die Abwesenheit eines Superlativs oder das Weglassen von einem „sehr“ schon bedeuten, dass die Arbeitsleistung schlecht war.
Beispielsweise hat es schon was zu bedeuten, wenn der Chef über oder unter der „Unterschriften“-Linie unterschreibt.

Arbeitszeugnisse, warum umschreiben, wenn es auch direkt geht?
Überhaupt darf nichts mehr nur „gut“, oder „voll“ sein. Es muss natürlich „zu unserer vollsten Zufriedenheit“ lauten. Wie etwas voller als voll sein kann?
Das wissen wohl nur die Chefs selber. Genauso wie wohl nur die Arbeitsgeber den Sinn hinter solchen Verkünstelungen im Arbeitszeugnis kennen.
Wenn sowieso jeder Arbeitgeber wissen soll, dass hinter „Sie arbeitete sorgfältig“ ein „Sie arbeitete langsam“ steckt, warum dann die Mühe es zu umschreiben?
In erster Linie will das Unternehmen, welches Ihnen ein Arbeitszeugnis ausstellt, im guten mit Ihnen auseinander gehen und nebenbei auch einen Rechtsstreit vermeiden. Warum kompliziert und teilweise kostspielig agieren wenn man das Zeugnis auch geschickter umschreiben kann?!

Arbeitszeugnis: Der Chefcode (Geheimsprache in Arbeitszeugnissen)
Damit Sie nun aber auch hinter die Floskeln im Arbeitszeugnis blicken können, und sich selbst ein Bild über Ihre Leistungen machen können, haben wir vom Moebelshop24 eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Wendungen und was dahinter steckt erstellt.
Nun nichts wie los und die Arbeitszeugnisse auspacken, mal sehen was Ihr Ex-Chef wirklich von Ihnen hält.

Arbeitszeugnis-der Code der Chefs
Hier gibt es das komplette Liste nochmal als PDF zum
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